Was ich früher einmal hörte, heute aber irgendwie immer noch gut finde [2].
Das hier irgendwie. Room 5 – Make Luv. Auf den Tipp von Nils hin, der übrigens einen tollen Blog hat.
Das hier irgendwie. Room 5 – Make Luv. Auf den Tipp von Nils hin, der übrigens einen tollen Blog hat.
Was übrigens total gut kommt, ist so ein Tiramisu im Kühlschrank, an einem Wochenende, an dem man Sturmfrei hat. Kommt richtig gut. Und ich hatte eins am Wochenende.
Hände hoch, wer das nicht kennt. Dürfte so ziemlich niemand sein. Irgendwie ist das auch heute noch ein bischen cool.
Und ja, das hält man nur aus, wenn man kein Radio hört. Dort werden solche Songs nämlich totgespielt, aber auf brutalste Weise. Zum Glück höre ich kein Radio.
Der Grund, warum ich seit letztem Samstag mit einem iPhone herumlaufe, ist relativ einfach. Zum einen war mein altes Handy kaputt, zum anderen war ich gereizt von der Idee, mit BiteSMS für 6ct SMS schreiben zu können.
Nachdem sich aber herauskristallisiert hatte, dass ich ein iPhone aus Italien bekommen würde, musste ich mich nach Non-Jailbreak-Alternativen umsehen. Fündig wurde ich in den zwei Apps Appsender (iTunes-Link; Kostenlos) und vorallem CherrySMS (iTunes-Link; Kostenlos), von denen ich mir speziell CherrySMS mal angeschaut habe.

CherrySMS wirkte auf mich von Anfang an sehr viel seriöser als die andere bereits erwähnte App, und kommt mit einer sehr aufgeräumten und einfachen Seite daher. Die Funktionsweise von CherrySMS ist sehr einfach und intuitiv. Nachdem man sich angemeldet hat, bekommt man netterweise 10 Frei-SMS (“Credits”) zum Testen des Dienstes. Die Preise sind dabei sehr einfach gehalten:
Hat man diese SMS aufgebraucht, kann man sich über ein gestaffeltes System neue Credits kaufen. Glücklicherweise ist genau angegeben, wieviel euch dann letztendlich eine SMS kostet:

Kauft man sich also das Paket für 9.99€, so wie ich das neulich gemacht habe, dann bekommt man 380 Credits, die in 380 SMS ohne Absendernummer oder 190 SMS mit Absendernummer resultieren können. Umgerechnet auf “normale” SMS bedeutet das, dass ihr SMS für 2.7ct * 2 = 5,4 Cent schicken könnt. Klasse Deal. Im idealen Fall (das ist dann das Paket für 29.99€) wären das sogar nur 4,99 Cent (wenn man es genau ausrechnet
).
Es gilt außerdem zu erwähnen, dass SMS, die an die “falsche” Absendernummer zurückgeschrieben werden (also jemand antwortet euch), entweder per SMS direkt auf euer iPhone (kostet 1 Credit) oder per Email (kostet nix) an euch zugestellt werden. Sehr praktisch, denn so geht die Antwort auf keinen Fall verloren.
Man sieht also, dass sich das ganze auf jeden Fall lohnt. Bei einem teuren T-Mobile-Vertrag um so mehr, denn da spart man gleich 14 Cent (eigentlich nämlich 19ct) pro SMS, ich bei Symio spare immerhin noch 4 Cent (eigentlich 9ct).
Nebst dem Versand von SMS über die iPhone App bietet CherrySMS auch die Möglichkeit an, die SMS über einen beliebigen Browser oder einen Desktopclient abzusetzen. Sehr praktisch, da man so nicht auf das iPhone limitiert ist.
Kommen wir zum interessantesten Teil, dem iPhone Client. Bei mir hat der schon seinen festen Platz im Dock.
Nach dem Starten der App findet man entweder unter dem + im Adressfeld sein gesamtes Telefonbuch, oder kann einfach per Eingabe des Namens die Nummer auswählen. Übrigens kann man ganz bequem auch an mehrere Kontakte schreiben: Dazu einfach mehrere Nummern auswählen.
Anschließend kann man nach Lust und Laune lostexten, sollte jedoch immer den (immerhin vorhandenen, im Gegensatz zur original iPhone-Nachrichten-App) Buchstabenzähler im Auge haben. Dieser füllt sich langsam mit einem blauen Hintergrund und zeigt die verbleibenden Credits an.
Wer will, kann nun das iPhone auch drehen und hat eine wunderbare Landscape-Tastatur zum schnellen Tippen.
Dummerweise kann man dies erst tun, wenn man die Empfänger festgelegt hat. Hier sehe ich noch Nachbesserungsbedarf.
Und schließlich wird die SMS abgesendet, was per Knopfdruck geschieht. Dort kann man noch die Art der SMS auswählen: Mit oder ohne Absender.
Die SMS werden dann innerhalb einiger Sekunden via GPRS/EDGE oder was eben gerade da ist abgesendet und sind innerhalb von Sekunden beim Empfänger. Eine Verzögerung habe ich nie festgestellt.
Wer will, kann seine gesendeten SMS dann online im Nachrichtenverlauf noch betrachten, da diese leider nicht in der Nachrichten-App auftauchen. Aber dafür kann CherrySMS nichts, denn das ist durch Apple limitiert.
Alles in allem lässt sich sagen, dass sich das ganze eindeutig lohnt und ich jedem ans Herz lege, CherrySMS mal auszuprobieren.
Auf Empfehlung von Muling empfehle ich gleich mal almostmakessense.com.
