[Trigami-Review]

Wer Fernsehen schaut ist ohne Zweifel schon einmal über die Werbung von Swoopo gestolpert, dem “anderen” Auktionshaus im Internet. Das Prinzip dabei weicht von einer “normalen” Auktionsplattform erheblich ab, was ich nun kurz erläutern will.

Zuerst kauft man sich sogenannte Bids, also Gebote, in einem der verschiedenen Pakete (von “S” bis “XXL”). Jedes Gebot kostet 0,50€ und es gibt Pakete von 10€ für 20 bis 250€ für 500 Gebote. Mit diesen Bids kann man dann an den verschiedenen Auktionen aus allen Bereichen teilnehmen. Dazu sucht man sich einfach einen Artikel aus und kann dann seine Gebote einsetzen.

Jedes gesetzte Bid erhöht den Preis des Artikels um einen vorbestimmten Wert. Bei so genannten 1-Cent-Auktionen ist dies 0,01€, kann bei anderen Auktionen aber auch mehr sein. Gleichzeitig erhöht es den Timer, der die verbleibende Zeit bis zum Ende der Auktion anzeigt, um einige Sekunden. Ziel ist es, Höchstbietender zu sein, wenn die Auktion abläuft, der Timer also Null erreicht.

Ist dies der Fall, bekommt man das Produkt für den aktuellen Preis. Dabei muss man beachten, dass die Gebote auch noch dazu kommen. Trotzdem spart man oft satte Prozente, da selbst der kombinierte Preis aus Auktionspreis und gesetzten Bids noch deutlich unter dem des Originalwerts des Produktes ist.
Sollte man in letzter Sekunde noch überboten werden, bietet Swoopo bei einigen Auktionen das so genannte Direktkaufen an. Hier wird es einem ermöglicht, das Produkt auch bei verlorener Auktion zum Originalpreis zu kaufen, von dem aber die gesetzten Gebote abgezogen werden! So bekommt man das Produkt zwar nicht deutlich billiger, aber hat sein Geld nicht umsonst in Gebote gesteckt.

Für alle, die es gerne sicher mögen oder selten am PC sind, gibt es noch den BidButler. Dieser setzt nach Eingabe der nötigen Werte wie Mindestpreis, Höchstpreis und zu setzende Bids automatisch innerhalb der letzten Zehn Sekunden auf einen Artikel, so dass man Höchstbietender bleibt. Dies wiederholt er so lange, bis er gewinnt, deaktiviert wird oder die ihm zur Verfügung gestellten Gebote ausgehen. Sollte letzteres eintreffen, kann man einfach einen neuen BidButler starten. Deaktiviert man ihn vorzeitig, werden die Bids auf das eigene Konto zurückgebucht, damit sie in anderen Auktionen verwendet werden können.

Noch nicht ganz Vertrauen gefasst? Swoopo räumt mit den Mythen auf, die um solche Auktionshäuser wabern,

Mein Tipp für die besten Schnäppchen: Spät anfangen zu bieten und dann den BidButler alles machen lassen. Das ist am sichersten und auch am einfachsten, sofern man ihn richtig startet und genügende Gebote einsetzt.

Das alles wird noch einmal im folgenden Video sowie im Swoopo Guide erklärt.

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