Ich habe jetzt schon einige AdCell-Kampagnen ausprobiert. Das fing bei der iTunes-Musikgutschein-Gewinnspiel-Kampagne an und hörte mit der Media-Markt-Gutschein-Kampagne auf.
Beide Kampagnen waren über mehrere Tage, wenn nicht sogar fast eine Woche auf meinem Blog eingebunden und ersetzten jeweils den Micha-Banner in der Sidebar und den Block unterhalb jedes Beitrags.

Könnt ihr euch vorstellen, dass ich mit diesen beiden Kampagnen innerhalb von sagen wir 10 Tagen unglaubliche 0,00€ gemacht habe? Fantastisch, oder? Dabei dachte ich wirklich, dass beide Kampagnen ansprechend für meine Besucher sind, vorallem die von iTunes. Ich meine, fast jeder benutzt heutzutage iTunes (verzeihen mir die, die das nicht tun). Warum hat also keiner dieser 15.000 Besucher innerhalb des Zeitraums Lust gehabt, einen iTunes-Musikgutschein zu gewinnen?

budweiser

Falsche Zielgruppe, kein Interesse? Kann ich mir nicht vorstellen. Allerdings habe ich auch keine andere Erklärung. AdCell ist ja schon klasse, aber wieso springt keiner darauf an?

Wo wir schon bei alternativen Werbeformen sind: IKEA versucht momentan mit einer sehr Kundennahen Werbekampagne auf ihre im September neu erscheinende Produktpalette aufmerksam zu machen. Auf www.warte-bis-september.de kann Nils, einem jungen Mann, 24h am Tag bei allem möglichem aus 2 Blickwinkeln zugeschaut werden. Er sitzt dabei in einem Raum, der momentan noch realtiv leer wirkt, sich aber nach den Vermutungen von Netzgestalter noch füllen wird – mit IKEA-Möbeln, versteht sich.

Das interessante daran ist aber, dass der mögliche Kunde mit Nils Kontakt aufnehmen kann. Dazu gibt es eine Emailadresse sowie eine Telefonnummer. Ruft man dort an, so hört man das Telefon bei Nils klingeln und kann dann mit ihm reden, während man ihn sieht. Ziemlich cool.

Ich für meinen Teil werde in ein paar Tagen nochmal reinschauen, eventuell ist der Raum dann ja schon etwas voller geworden :)

Nikotin ist nicht nur ein Nervengift, sondern auch ein wunderbares Allheilmittel. So gibt es nun Produkte, die auf Nikotin als Erektionshemmer setzen oder es gar zur Gesichtskur verwenden. Doch es bleibt nicht beim Nikotin. Jeder kann sich auch die Kleidung sowie das passende Parfum kaufen. Nikotinduft versteht sich.



Zum Glück nur eine gute Kampagne gegen das Rauchen.

Pro Filesharing Kampagne

Endlich nimmt sich ein Politiker mal des Filesharings an. Ein schwedischer (wen wundert’s) EU-Abgeordneter richtet sich gegen die Musik-Lobby und ihre Geschäfte.

Ganz nach dem Motto “Share – It’s fair.” werden Spots produziert und Kampagnen gestartet. Der Abgeordnete betont dabei, dass man Rechte der Künstler schützen sollte – allerdings nicht so, wie es momentan der Fall ist, nämlich durch überteuerte Preise. Das dort eingenommene Geld wird für Werbung verwendet, die oft “sehr sinnlos” ist.

“Whenever you rent a movie, the multinational media industry forces you to watch their propaganda. They claim that downloading movies is the same as snatching bags, stealing cars or shoplifting. That’s simply not true – making a copy is fundamentally different from stealing.”

Den ersten Spot kann man sich hier herunterladen [torrent], bzw. hier gleich anschauen:

Mehr dazu auf iwouldntsteal.net