Die Kosten von Videotelefonie

Hat sich eigentlich schonmal jemand Gedanken über die Kosten von Videotelefonie gemacht? Vermutlich nicht, benutzt ja auch keiner. Obwohl bereits seit einigen Jahren mit vielen Endgeräten die Möglichkeit besteht, sich beim Telefonieren auch noch zu sehen, habe ich bisher noch niemanden diese Technik benutzen sehen.
Ich erinnere mich noch an die Zeit vor ein paar Jahren, in der verschiedene Mobilfunkanbieter versucht haben, das ganze hochzuhypen und somit der Allgemeinheit schmackhaft zu machen. Funktioniert hat’s nicht.
Den Grund dafür sehe ich in den vergleichsweiße abartig hohen Kosten für diesen “Luxus”. Bedenkt man, dass bei der Videotelefonie einfach nur zusätzlich zum Sprachkanal noch eine Datenverbindung geöffnet werden muss, könnte ich ja theoretisch zum normalen Minutenpreis Videotelefonieren (da mobile Datenflat). Darf ich aber nicht.

Kein Mensch will Videotelefonieren, wenn das ganze mehrere Euros pro Minute kostet! Liebe Anbieter, seht das ein. Und das muss sich erst recht mit der Einführung von Apples neuem iPhone 4G ändern, dass ja sehr wahrscheinlich eine Frontkamera hat.

Wozu braucht man xTube, YouPorn, Crocotube & Co., wenn man(n) sich einfach bei Firstload die Sexfilme direkt auf den PC runterladen kann? Das ganze funktioniert völlig legal, kostenlos und vorallem schnell.

Das ganze ist WIRKLICH GRATIS, kostet euch also keinen Cent! Ich mache das auch immer so und es klappt jedes mal.

Der Trick dabei ist, dass man Firstload 14 Tage (also 2 Wochen) kostenlos testen kann. Kündigt man dann (ganz einfach per Email), so ist das ganze vollkommen gratis und ihr müsst nichts bezahlen. Das ganze wiederholt man dann einfach nach 2 Wochen und schon kann man weiter geile Pornos saugen. Und Firstload hat jede Menge davon!

Alles, was ihr dazu machen müsst, steht in dieser Anleitung:

  1. Meldet euch bei Firstload an. Einfach hier klicken und Daten eingeben.
  2. Danach müsst ihr eure Bankdaten eingeben. Keine Sorge, die werden nicht gebraucht.
  3. Nun seid ihr registriert und könnt zwei Wochen lang Pornos runterladen und anschauen.
  4. Nach 2 Wochen kündigt ihr einfach per Email, wenn es euch nicht gefällt. So entstehen keine Kosten.

Mit dieser Anleitung klappt es bei mir immer! Probiert’s einfach mal aus!

Soeben fertiggestellt: Eine kleine Anleitung um ICQ und MSN aufs Handy zu bekommen. Ich gebe zu, sie ist nicht besonders ausführlich, sollte aber ihren Zweck erfüllen und die nötigen Denkanstöße geben.

Um die Rechnung noch mal etwas zu verdeutlichen, will ich sie hier etwas detailgenauer darstellen.

Angenommen ich schreibe eine SMS (Symio) mit 160 Zeichen für 9 Cent. Wieviel könnte ich dann für dieses Geld chatten?

Um diese Frage zu beantworten, muss ich ersteinmal berechnen, wieviel Volumen ich für 9 Cent bei Symio verbrauchen könnte. Bei 24 Cent / MB sind das 384 KB. Jedoch kann ich diese Menge nicht einfach so verrechnen, weil das ICQ per Internet ja auch Daten empfängt, sowie Kontaktlisten und andere Ereignisse gemeldet bekommt. Letzteres nennt sich Overhead. Sagen wir also, Kontaktliste und Ereignisse empfangen sind rund 84 KB, so können wir mit geraden Zahlen rechnen. Übrig bleiben also 300 KB für Empfang und Versand von Nachrichten. Gehen wir nun davon aus, dass wir viel schreiben und etwas weniger empfangen (Im Verhältnis 2:1), so gehen 100 KB für den Empfang und 200 KB für den Versand drauf. 200 KB sind 200 * 1000 Zeichen (eigentlich 1024, das vernachlässigen wir aber mal, da dort ja auch noch Overhead draufgeht), was insgesamt 200.000 Zeichen ergibt. Teilt man dies nun durch 160 Zeichen, so kommt man auf 1.250. Im Grunde heist das, dass ich für das selbe Geld einer SMS soviel Chatten kann, wie ich es in 1.250 SMS tun würde. Das lohnt sich!

Und ja, ich benutze ICQ regelmäßig auf dem Handy.

Die wahren Kosten einer SMS

Ich muss zugeben, wirklich schokiert war ich nicht, als ich heute über den Beitrag über SMS-Kosten bei slashdot stolperte.

Dort erklärt ein User, dass die Kosten einer SMS bei nahezu null liegen. Sicherlich kosten sie einen kleinen Beitrag für den Betrieber, denn dieser muss ja die Masten und das Netz in Betrieb halten. Dies Kosten sind allerdings so gering (<0,001€., also höchstens 0,1 Cent), dass sie getrost vernachlässigt werden könnten. Werden sie aber nicht.

wikipedia meint dazu:

“[...] Ursprünglich war der Dienst, als Teil des Signalisierungskanals zum Rufaufbau, ein Nebenprodukt und gedacht, um Netzstörungen oder ähnliche Informationen an die Nutzer zu senden. Daher wurde der Dienst oftmals kostenlos angeboten, entwickelte sich aber zum größten Ertragsbringer der Netzbetreiber. [...]“

Gut 75% (und mehr) des gesamten Umsatzes der Mobilfunkbetreiber stammen aus dem Versand der 160 Zeichen langen Nachrichten. Trotz des aus moderner Sicht grottigen Preis/Leistungs-Verhältnisses. Der SMS-Versand legt sogar noch zu!

SMS werden über einen offenen Kanal versandt, über den das Handy sowieso in Verbindung mit dem Provider steht. Knappe 200 Bytes ist eine normale SMS lang, die Kosten für eine SMS sind entsprechend gering. Die Frage, warum wir dann 0,19€ (bzw. 0,09€) pro SMS zahlen, ist also mehr als berechtigt. Sie lässt sich wohl durch die absolute Monopolstellung der Mobilfunkprovider erklären. Einen komplett neuen Provider zu gründen und großzuziehen ist ohne gigantisches Startkapital nahezu unmöglich. Und benutzt man die vorhandenen Netze der großen Anbieter, so ist man wieder an deren Kosten gekoppelt.

Solange diese Monopolstellung und die Tatsache, dass die Provider nahezu ihren gesamten Umsatz aus den Kurznachrichten erzielen, existieren, ist es nahezu unmöglich, billige SMS anzubieten. Eigentlich sollten SMS nichts kosten. So wie es früher einmal war. Ich persönlich wünschte mir einen Preis von 1 Ct. pro SMS.

Doch bis wir so weit sind, wird eine lange Zeit vergehen. Wenn die SMS nicht sowieso bald ausstirbt.