Geld verdienen mit Twitter? Falsches Konzept
Während ich gerade die echt interessante Debatte über die vielen “Mit Blogs Geld verdienen”-Beiträge bei Geldkrieg las, flatterte mir ein Post von Maximal-reich.de in den Feedreader. Mich nerven die Beiträge über das “Geld verdienen im Internet” nicht besonders. Wer sie lesen will, soll es tun, und wer nicht, der klickt sie einfach weg, wie ich eben. Ob sich mit diesen Beiträgen Besucher anziehen lassen, wage ich zu bezweifeln, gerade wegen der mittlerweile im Überfluss vorhandenen Suchergebnisse dazu, das ist aber eine andere Sache.
Nun aber zurück zum Thema: Mit Twitter Geld verdienen. Nachdem ich mir den Beitrag durchgelesen hatte, machte ich mir einige Gedanken dazu. Sicherlich ist es für manche gut, damit eine weitere Einnahmequelle zu haben, fernab von AdSense und Direktvermarktung. Andererseits sehe ich da auch signifikante Nachteile.
Natürlich wird die Höhe der Vergütung nach der Anzahl der Follower gewählt. Überflüssig, hier zu erwähnen, dass aber eben genau diese sehr schnell keine Follower mehr sein werden, wenn der eigene Twitterkanal durch Werbung vollgemüllt wird. Schließlich ist Twitter ein persönlicher Microblog, der auf die Person ausgelegt ist. Ich würde mich als Follower sehr schnell von der Werbung genervt fühlen und mein Abo kündigen. Wer kann sich das also erlauben?
Eigentlich nur die, die wirklich (und damit meine ich verdammt wirklich) interessante Themen in Twitter haben. Leute, bei denen es sich lohnt, ihnen zu folgen, weil es immer wieder informative, quasi lebenswichtige Infos gibt. Nur bei solchen Menschen werden die Follower trotz Werbung nicht abtreten. Soweit meine Vermutung.
Was ich jetzt bräuchte, wäre ein Test aus erster Hand. Ich werd das nicht testen, da ich sowieso kaum Follower habe und denen das nicht antun werde. Würde mich aber brennend interessieren, wie die Follower auf sowas reagieren. Also, testet das mal jemand?



